Antrag auf Umwidmung ist gestellt, die SUP beginnt!

Golfplatz: Jetzt wird geprüft

Die Themenliste der erforderlichen Studien für die Golfplatz-Umwidmung liegt vor; das O.K. des Landes steht aber noch aus.

Fast ein Jahr lang ließen Grundbesitzer und Betreiber des geplanten Golfplatzes beim Weißen Hof zwischen erster Ankündigung und tatsächlicher Einreichung des Projekts verstreichen. Im Klosterneuburger Rathaus gehen die Uhren schneller: Am Donnerstag gab Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager bekannt, dass das Prüfverfahren für die Umwidmung der erforderlichen Flächen auf Hochtouren läuft.

Kernstück des Verfahrens ist die gesetzlich vorgeschriebene Strategische Umweltprüfung (SUP). Hierfür wurde vom Raumordnungsausschuss des Gemeinderats gemeinsam mit Raumplanern eine so genannte Scoping-Liste erstellt, die Art und Umfang der einzelnen Prüfungen und Gutachten im Rahmen der SUP festlegt.

Scoping-Liste

Diese Liste wurde bereits am 12. Juni an die Umweltbehörde des Landes übermittelt. St. Pölten hat nun bis Mitte Juli Zeit für eine Stellungnahme. Sobald der Rahmen der SUP vom Land bewilligt ist, beginnen die eigentlichen Prüfungen.

Die dreiseitige Scoping-Liste schlägt insgesamt 40 Gutachten und Erhebungen zu den Themengruppen Boden, Wasser, Luft und Klima, Wald, Landschaft, Kulturerbe, Energie, Siedlungswesen, Verkehr und Infrastruktur sowie Wechselwirkungen mit anderen Einrichtungen vor. Zudem sind Prognosen für die Entwicklung des Planungsgebiets mit und ohne Golfplatz geplant. Die Scoping-Liste ist auf der Homepage der Stadt einsehbar.

Zusätzlich zur SUP werden die Auswirkungen eines Golfplatzes auf die örtliche Landwirtschaft in einer eigenen Studie geprüft. Der entsprechende Auftrag wurde dieser Tage vom Stadtrat vergeben. Keine Mehrheit fand sich bisher für ein Gutachten über die sozialökonomischen Auswirkungen des Projekts, wie es von den Grünen und der Bürgerinitiative gegen den Golfplatz gefordert wird. Die Golfplatz-Gegner sammeln Unterschriften für einen Initiativantrag, um diese Prüfung doch noch durchzusetzen.

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/noemitte/4501635-golfplatz-jetzt-wird-geprueft.php

Antrag zur Umwidmung eingebracht

Die NÖN berichtet:
“Der Antrag ist jetzt da
GOLFPROJEKT / Golfplatzbetreiber Lechner und Golf-Architekt Haderer haben ihr Projekt bei der Baubehörde eingereicht.”
“Jetzt ist der Antrag auf Umwidmung bei der Stadtgemeinde eingegangen! Nach fast einem Jahr reichen Golfplatzbetreiber Martin Lechner und Golf-Architekt Armin Haderer ihr Projekt bei der Baubehörde ein. Das Brisante vorweg: In der Einreichung steht nichts von einem kolportierten Deal um die Stollhofgründe.

Jetzt wird es wieder laut werden um das Dauerthema Golfplatz Klosterneuburg. …

Damit liegen zum ersten Mal echte Fakten auf dem Tisch: Der geplante Golfplatz umfasst eine Fläche von 73 Hektar. Diese Fläche soll von der derzeitigen Nutzung „Bauland Sondergebiet“ beziehungweise „Grünland – landwirtschaftliche Nutzung“ auf „Grünland – Sport“ umgewidmet werden. Eine kleine Fläche davon soll eine Baulandwidmung erhalten, dort wo das Clubhaus geplant ist. …”

siehe: